Information des Landeselternbeirates (LEB)

Der Landeselternbeirat hat die Oberstufen- und Abiturverordnung auch in zweiter Lesung mit qualifizierter Mehrheit abgelehnt.
Die Änderungen des Landeselternbeirates, insbesondere zur freien Fächerwahl (Deutsch als Leistungskurs in Kombinationen mit z. B. Geschichte oder PoWi) wurden nicht übernommen.
Begründet wird das mit der Kultusministerkonferenz (KMK).

Sollte Hessen sich an die Empfehlungen nicht halten (was es tun könnte, da es nur Empfehlungen sind), würden die Länder das hessische Abitur nicht anerkennen.
Der Vorstand des Landeselternbeirat prüft hier gerade weitere Möglichkeiten.
Der Kultusminister wird die OAVO aller Voraussicht nach nun über einen Kabinettsbeschluss in Kraft treten lassen.


Auch die Verordnung inklusiver Schulbündnisse (VOiSB) wurde über einen Kabinettsbeschluss in Kraft gesetzt. Auch hier hatte der Landeselternbeirat zweimal mit mehr als Zweidritteln seiner Mitglieder die Verordnung abgelehnt.
Grundsätzlich ist die Verordnung dabei sogar positiv bewertet worden.

Allerdings besteht der Landeselternbeirat darauf, dass Eltern ein aktives Mitwirkungsrecht haben und nicht nur beratend hinzugezogen werden. Gerade beim Thema Inklusion muss die Stimme der Eltern auch zählen. Begründet wird das mit der fehlenden gesetzlichen Grundlage.

Die Empfehlung des Landeselternbeirates, das Gesetz an dieser Stelle zu ändern, wurde nicht aufgenommen, stattdessen wurde die Verordnung durch die Mitglieder der Landesregierung „durchgewunken“.

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