Pressemitteilung August 2019: Bündnis Gesamtschulen

Mit Erschrecken nimmt das „Bündnis Gesamtschulen“ – aus Lehrerinnen, Elternvertreterinnen und Schüler*innen – zur Kenntnis, wie massiv innerhalb kurzer Zeit weitere Weichenstellungen zu Ungunsten der Gesamtschulen realisiert werden.
An zwei aktuellen Fällen zeigen wir auf, dass Gesamtschulen offenbar dringend notwendig sind – dabei aber schulpolitisch vernachlässigt und schlechter behandelt werden.

  • Beispiel 1: 15% weniger für die Inklusion
    Den Wiesbadener Integrierten Gesamtschulen werden erstmalig zum neuen Schuljahr 15% ihrer Schüler*innen rausgerechnet bei der Bemessung der Zuweisung von Förderlehrkräften.
  • Beispiel 2: Brüche in Schullaufbahnen
    An den Gesamtschulen Wilhelm- Leuschner-Schule und Hermann-Ehlers-Schule müssen offenbar komplett neue Klassen in den Jahrgängen 8 und 9 aufgemacht werden, um Schüler*innen aufzufangen, die an anderen Schulen ihren Abschluss nicht erreicht haben.

AZ – 06.07.2019: „Kostheimer Wilhelm-Leuschner-Schule ist jetzt „Bike School““

Ein Zeitungsartikel der AZ über den Sportunterricht der Wilhelm Leuschner Schule, der Erweiterung des Unterrichts auf Technik, Selbstwertgefühl und Freiheit, die Zertifizierung als Bike School und den Mountainbike Pool.

https://www.allgemeine-zeitung.de/artikel_20263339

Mountainbiking und Skifahren sind teure Sportarten. Nicht jeder hat dafür das nötige Kleingeld. Doch alle sollen mindestens einmal in ihrem leben auf dem Sattel gesessen oder auf den Brettern gestanden haben. Die Wilhelm-Leuschner-Schule macht das zum Programm. Sie ist zertifizierte „Bike School“ geworden und will das Mountainbiking als feste Größer im Fachbereich Sport verankern.

AZ – 20.07.2019: ‚Der Name ist eine Verpflichtung“

Ein Zeitungsartikel über Wilhelm-Leuschner, den Widerstandskämpfern in der Nazi-Zeit und der 50 Jahre Feier der WLS.

https://www.allgemeine-zeitung.de/artikel_20293758

Die Wilhelm-Leuschner-Schule feiert im September ihr 50-jähriges Bestehen. Für sie ist der Name und der damit verbundene Geist eine Verpflichtung. Die Schüler sollen wissen, was es mit dem Wirken Leuschners auf sich hat. Sie sind dabei, wenn Hessen in jedem Jahr im Schloss Biebrich die Wilhelm-Leuschner-Medaille als höchste Auszeichnung des Landes verleiht. Sie wissen, dass im Direktorentrakt der Schule Dokumente hängen, mit Widmungen von den Nachkommen des Widerstandskämpfers. Und sie werden den Nachfahren begegnen, bei einer akademischen Feier und einem Schulfest. Ein seltener Moment, so authentisch wie nie: „Es werden zwei aus der Familie kommen, einer wird ein Grußwort sprechen“, sagt Schuldirektor Roland Herrmann.

WLS gewinnt zwei Leonardo Auszeichnungen!

And the winner is: Wilhelm Leuschner Schule!

Zweimal konnte die WLS beim Leonardo Award 2019 richtig abräumen.
Der 1. Platz in der Kategorie „Integration“ und der „Günter-Higelin-Preis“ gingen je an die WLS bzw. Frau Lotz-Thielen für Ihr Lebenswerk.

An dieser Stelle ein herzliches „Dankeschön“ an Frau Lotz-Thielen für ihr unermüdliches Engagement und herzlichen Glückwunsch zu dieser Auszeichnung!

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Stellungspapier des Landeselternbeirat zu DITIB

Der Landes Elternbeirat hat ein Stellungspapier zu DITIB und bekenntnisorientiertem Religionsunterricht verfasst.

„Bekenntnisorientierter Religionsunterricht ist in Deutschland Bestandteil des Schulsystems. Nicht ohne Grund garantiert unsere Verfassung im Grundgesetz in Artikel 7 III jeder Religionsgemeinschaft den Unterricht innerhalb ihrer Anhänger. Das gewährleistet, dass die Ausbildung in religiösen Fragen der staatlichen Aufsicht unterstellt ist. Damit soll verhindert werden, dass Religionsunterricht missbraucht wird. Die Lehrinhalte des Unterrichts werden durch zahlreiche Maßnahmen geprüft, die Hessischen Elternvertreter haben ein verfassungsgemäßes Mitspracherecht; das kann es nur bei bekenntnisorientierten und staatlichem Religionsunterricht an unseren Schulen geben. „

„Der Landeselternbeirat von Hessen fordert daher das Hessische Kultusministerium und die Landesregierung auf, die Zusammenarbeit mit DITIB sofort zu beenden. DITIB darf keinen Zugang für islamischen Religionsunterricht an unseren Schulen und für die Lehrerausbildung haben. Darüber hinaus wird dringend gefordert, dass die sunnitische Religionsgemeinschaft bei der Gründung einer eigenen Körperschaft unterstützt und begleitet wird. Bis ein neuer Partner gefunden wurde, muss der bekenntnisorientierte Religionsunterricht als Übergangslösung durch einen staatlichen Unterricht für die Religionsgemeinschaft vertreten werden. „